Physiotherapie für Hunde und Katzen

im Rhein-Pfalz-Kreis 

Epilepsie

Epileptische Anfälle zählen zu den häufigsten neurologischen Krankheiten bei Hunden und Katzen. Dabei handelt es sich um eine Funktionsstörung im Gehirn, bei der unkontrollierte elektrische Entladungen stattfinden, das sogenannte "Gewitter im Gehirn".

Epilepsie kann sowohl erblich bedingt sein als auch durch Trauma, Impfung, Herzfehler oder Durchblutungsstörungen im Gehirn.

Die Anfälle können in Dauer (nur wenige Sekunden bis mehrere Stunden) und Intensität sehr unterschiedlich ausfallen. Dabei zeigen die Tiere mehr oder weniger starke Bewusstseinsstörungen. Unter Umständen brauchen sie sehr lange Erholungsphasen.

Symptome:

  • Unruhe, Nevorsität vor dem Anfall
  • Speicheln und hecheln
  • Beißen, krampfen, schreien
  • Rudern mit den Beinen im Liegen
  • Kontrollverlust über die Gliedmaßen
  • Orientierungslosigkeit, manche laufen gegen Wände
  • Erbrechen, Bewußtlosigkeit
  • unkontrollierter Urinabsatz
  • Das Tier ist nicht ansprechbar.
  • Es ist geräsch- und lichtempfindlich.

WAS SIE TUN KÖNNEN WÄHREND DES ANFALLS:

Löschen Sie grelles Licht und verdunkeln den Raum!

Versuchen Sie Ihr Tier vor Verletzungen zu bewahren, indem Sie z.B. aufpassen, dass es nicht die Treppe runterfällt, sich irgendwo anstößt...

Ein epileptischer Anfall wirkt sehr erschreckend, beängstigend. Seien Sie einfach für Ihr Tier da! Bieten Sie ihm die Nähe, die es braucht! Manche wollen leicht festgehalten werden. Aber Vorsicht, manche beißen unkontrolliert um sich!

Wenn der Anfall gar nicht aufhört, fahren Sie umgehend mit Ihrem Tier zum Arzt!